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Gebolzt wurde damals auf dem Holzplatz des Zimmermeisters Schmidt, bis Ortsvorsteher Homann die im Gemeindebesitz befindliche "Ziegenwiese" an der Schönebecker Straße für den Fussballbetrieb freigab. Im Jahre 1922 hatte das 4000 Einwohner zählende Grohn drei Fussball-Vereine.1930 wurde "Frisch-Auf" Grohn Meister der A-Klasse. Durch die Machtergreifung der Nazis blieb nur der Ballspielverein übrig. Der Verein kickte zuerst in der 2. Kreisklasse, stieg 1937 in die Bezirksklasse auf und mischte 1943 gar ein Jahr in der Oberliga mit. Hierbei gelang ein 3:1 Sieg über den SV Werder Bremen. Nach dem zweiten Weltkrieg gab es einen Neuaufbau. Hierbei ist ein Mann besonders erwähnenswert: LEO PASCHKE, der den Grohner Fussball zu neuem Leben erweckte. Im Jahre 1948 erkämpften die Grohner den Aufstieg in die Bremer Amateurliga. In dieser Zeit erhielten die Grohner Fussballer den Namen "Husaren" oder auch “Schwarze Husaren”. Grohn war immer eine Kampfmannschaft. Bei den Ortsderbys gegen Vegesack und Blumenthal waren oft 3000 bis 5000 Zuschauer (!) auf dem Platz an der Schönebecker Straße. Die erste Mannschaft spielte abwechselnd in der Verbandsliga, Landesliga und in der Bezirksliga. 1957 gelang im Blumenthaler Burgwall-Stadion der einzige bisherige Roland-Pokalsieg durch ein 5:2-Erfolg im Endspiel gegen den Geestemünder SC. Hier die Namen einiger bekannten Spieler: Erich Barney, Jonny Kapitanic, Willi Markendorf, Waddek Jannowitz, Peter Klepatz, Horst Lisson, Helmut und Addi Kreitz, Erich Heintel, "Zeck" Paus, Günther Stolze, Helmut Krauss, Arthur Markhardt sowie Karl Schrötter. Unvergessen sind auch Walter Never und Willi König (Betreuer). Viel für den Verein( nach dem 2. Weltkrieg) haben folgende Männer getan: Fritz Edler, Alfred Lampe, Walter Kurz, Dieter Nehlsen, Erwin Stolten, Wolfgang Richert, Edu Obalek, Erich Heintel und viele andere. Unvergessen in Grohn die sieben Brüder Kreitz. Bekannte Trainer des SV Grohn, um nur zwei zu nennen: Klaus Hänel (Bundesliga-Spieler beim SV Werder) und der Marokkaner Mohammed Amiq. Mit Hänel gelang der Aufstieg 1973 in die Landesliga und mit Amiq wurde der Aufstieg 1990 in die Verbandsliga geschafft. Hauptplatz war immer der Platz an der Schönebecker Straße. Zuerst war das Spielfeld aus Schlacke, dann Rotgrand und in den achtziger Jahren wurde ein schöner Rasen angelegt. 1963 wurde das selbsterbaute Vereinsheim eingeweiht. Anfang der "Achtziger" erhielt der SV Grohn eine zusätzliche Sportanlage auf dem Grohner Oeversberg: zwei Rasenplätze und ein Rotgrand-Platz mit Flutlichtanlage. Da viele Unterlagen nach dem 1. und 2. Weltkrieg verloren gegangen sind, konnte nur mit Hilfe von Fritz Edler (verstorben) und dem Ehrenvorsitzenden Alfred Lampe (verstorben) eine Chronik erstellt werden.
Nicht zu vergessen ist unser langjähriger Partner: Die Grohner Firma NEHLSEN. Der 1995 verstorbene Dieter Nehlsen war Ehrenmitglied und über 50 Jahre Vereinsmitglied.
Am 31. Juli 2008 mussten wir wegen Sparmaßnahmen des Bremer Staates unseren Traditionsplatz an der Schönebecker Strasse aufgeben. Die neue Heimat der “Husaren” wurde die Sportanlage auf dem Grohner Oeversberg.
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