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Fussball in Bremen-Grohn

Bezirksklasse-Meister 1943, Bezirksliga-Meister 1948, 1973, 1987, 2005 und 2008, Landesliga-Meister 1988, Roland-Pokalsieger 1957 Bremen-Nord-Cup-Sieger (Halle) 1996, 2003, 2004 und 2007

you´ll never walk alone

Du wirst niemals alleine gehen !

Saison 2009 / 2010

BREMEN-LIGA

 

07.12.09

Sp

Pkt

1

OSC Bremerhav.

17

41

2

SV Werder III

17

40

3

Bremer SV

15

37

4

Brinkumer SV

17

32

-

-------------

--

--

13

Aum.-Vegesack

17

15

14

Melchiorshausen

17

13

15

TSV OT Bremen

17

13

16

SV Grohn

16

7

Gesamt-Tabelle:

anzeigen

 Nächstes Spiel: 13.02.10

Punktspiel  

 Bremer SV -   

 SV Grohn      14 Uhr

 Letztes Spiel:   05.12.09 

Punktspiel   

 TSV OT Bremen - 

 SV Grohn   4:0 (2:0)

Info Grohn

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(Regionalausgabe: Bremen-Nord)

Wir danken der Bremer Tageszeitungen AG für die Erlaubnis, die Presseberichte zu veröffentlichen.

Blumenthaler SV triumphiert erneut
SV Grohn wird erst im Finale von Moussalli-Team gestoppt / Turnierausschluss von Lüssumer TV und Grolland

Von Marc Gogol Lemwerder.Vorjahressieger Blumenthaler SV hat seinen Titel bei der 23. Auflage des Fußball-Bremen-Nord-Cups im Sport- und Freizeitzentrum Lemwerder durch einen 2:0-Finalsieg über den SV Grohn erfolgreich verteidigt. Damit gelang den Blumenthalern nach 1997, 2005 und 2009 zum dritten Mal eine erfolgreiche Titelverteidigung, die aber sowohl in der Gruppenphase als auch im Halbfinale gegen den Gastgeber SV Lemwerder nicht immer souverän war.
Ein von Torhüter Andreas Disselhoff im Halbfinale gehaltener Neunmeter brachte die Schützlinge von Peter Moussalli überhaupt in das Endspiel. Hätte Michael Müller, bis zum Ende des vergangenen Jahres noch in Diensten der Burgwall-Elf (siehe unten stehender Bericht), verwandelt - Blumenthal wäre "nur" das Spiel um Platz drei geblieben. "Das Halbfinale war schon eine aufregende Geschichte", sagte Andreas Disselhoff nach dem Siegerfoto und atmete erstmal zufrieden durch. "Wir sind etwas schleppend aus den Startlöchern gekommen", fasste der Blumenthaler Torwart den Turnierauftritt seines Teams zusammen, "haben nach und nach aber Ansätze unseres Hallenspiels wiedergefunden. Im Finale nutzten wir dann letztlich unsere clevere Spielweise". Andreas Disselhoff selbst war nur aushilfsweise ins Team gerückt, denn der Blumenthaler SV hatte zeitgleich noch einige Spieler zum Hallen-Turnier bei OT Bremen geschickt.
Der unterlegene Finalist SV Grohn war zuvor quasi durch das Turnier spaziert. Vier Siegen in der Gruppenphase (2:1 gegen SV Türkspor, 5:2 gegen 1. FC Burg, 3:0 gegen SV Lemwerder und 5:1 gegen den ersten Qualifikanten TuS Heidkrug) folgte ein ebenso souverän anzusehendes 2:0 im Halbfinale über die TS Woltmershausen, die später im "kleinen" Finale knapp mit 3:2 über den SV Lemwerder die Oberhand behielt. Der SV Lemwerder sicherte sich in einer hitzigen Entscheidungspartie in der Grohner Gruppe gegen den SV Türkspor (3:2) erst auf den letzten Drücker den Finaleinzug. Hier sah Türkspors Behar Ramadani kurz vor dem Ende der Partie "Rot".
In der anderen Gruppe machte der Blumenthaler SV als Sieger auch erst im letzten Gruppenspiel gegen die SG Marßel (3:1) nach 0:1-Rückstand alles klar. Die TS Woltmershausen sicherte sich den zweiten Halbfinalplatz erst im "Show-Down" gegen den überraschend starken zweiten Qualifikanten, die A-Junioren des SV Lemwerder (4:1). Die waren eher zufällig und aufgrund eines negativen Vorfalls am ersten Turniertag in das Feld der Finalrunde gerückt.
Während der Qualifikation am Sonnabend hatten sich der Lüssumer TV und der TSV Grolland 1:1 getrennt, was beiden Mannschaften zum Halbfinaleinzug gereicht hätte. Direkt nach der Schlusssirene gab es jedoch eine handfeste Rauferei auf dem Spielfeld, was die Turnierleitung dazu veranlasste, beide Mannschaften vom weiteren Geschehen auszuschließen. Lemwerders A-Junioren und der TSV Lesum-Burgdamm rückten nach, da die besser platzierten A-Junioren des TuS Hasbergen schon abgereist waren. Die Nachwuchsmannschaft des Gastgeberteams nutzte anschließend die sich überraschend bietende Chance. Gar nicht erst angereist war der TSV Bierden, dafür sprang kurzfristig die DJK Blumenthal in die Bresche.
Den Torschützenkönig mit acht Treffern stellte mit Jakob Günther ebenfalls der Turniersieger Blumenthaler SV. Der Spieler selbst war ziemlich überrascht von seinem Erfolg: "Manche Dinger musste ich ja auch nur noch reinschieben. Ab und zu läuft es bei mir in der Halle halt mal ganz gut", sagte Jakob Günther vor der Siegerehrung und freute sich diebisch über den erneuten Sieg beim Nordbremer Traditionsturnier.